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zu
folgendem Kunststück sind wir verdonnert: zugleich sehr
nüchtern und sehr phantasievoll zu sein, uns zu
disziplinieren und zugleich spielerisch Neuland zu
erkunden, zuzulassen die Angst und die Hoffnung dennoch
nicht aufzugeben, unsere Grenzen zu erkennen und eben
deswegen das bisher Unmögliche möglich zu machen. Ist
das zu schaffen?
Gott Mutter und
Vater, schenke uns Phantasie ... damit wir träumen
können mit offenen Augen, Mut ... von unseren Träumen zu
reden und sie miteinander weiterzuträumen, und die Kraft
... für ihre Verwirklichung mit Wort und Tat einzutreten.
Damit schon
bald sichtbar wird, was noch kommen soll, damit in der
Gegenwart wieder Zukunft aufscheint und die
Faktengläubigen und Ängstlichen zu der Einsicht
zwingt, dass immer mehr möglich als wirklich ist.
Bernhard
Melchior
(nach Johano
Strasser)
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